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Parkanlagen

Parkanlagen

Der geschichtliche Park - Park Vitturi

Der bekannte landwirtschaftliche Fachmann, Vorsitzender der Agrarakademie von Lukšić, Adeliger aus Kaštel Lukšić, Radoš Micheli Vitturi erbaute in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den ersten Park in den Kaštela, wovon ein Testamentbild der Vitturis mit dem Bildnis des hl. Rokos, der auf der Handfläche eine Park hält, zeugt. Dieses Bild wird um das Jahr 1760 datiert. Heute ist er als Park Vitturi bekannt. Er befindet sich an der Küste von Lukšić und nimmt eine Fläche von 7450 m˛ ein. Ein Zusatz für die Bestätigung seiner Enstehung ist der klassische Rahmen, sowie die Renaissance-Barocken gewöhnlichen Buchsbäume (Buxus sempervirens L.). Er wurde 1968 zum Natur- und Kulturdenkmal erklärt. In der Erklärung der regionalen Stiftung für den Schutz Kulturdenkmäler steht geschrieben ”Der Park Vitturi stellt aufgrund seiner Breite und dem Zugang vom Meer ein einzigartiges Denkmal unserer alten Hortikultur dar. Ähnlich sind die, selten erhaltenen, Parks in Dalmatien und somit kann er sich neben dem Gucetic in Trsten, dem Garanjin in Trogir und dem Borelli in Sv. Filip und Jakov zu den seltenen Denkmalen unserer Gartenarchitektur zählen.”

 

Im Park sind auch heute noch die gewöhnlichen Buchsbäume, alte Beispiele der Zypresse, die Alpenfichte, der Lorbeerbaum (Cupressus L., Pinus halepensis L., Pinus pinea L., Laurus nobilis L.) und andere erhalten. Besonders interessant sind die exotischen Bäume, wie die Firmiana (Firmiana simlex Bois.) aus der Familie der Kakaobäume, des duftenden Kalikantus und andere. Der Garten war jahrzehntelang vernachlässigt. Zum Glück blieb seine Bodenfläche erhalten und wird regelmäßig in Ordnung gehalten.

 

Für den Wiederaufbau des Gartens müsste man eine Projektdokumentation erstellen, sowie die Sanierung und Revitalisierung des Parks starten, damit dieser zu einem unserer touristischen Anziehungspunkte wird.

Der botanische Garten der Volksschule Oštro

Kurz nach der Übersiedlung der Volksschule von Kaštel Lukšić in das neue Gebäude im Jahre 1976, wird damit begonnen die völlig verkommene Umgebung zu bearbeiten. Diese wird von Anfang an von den Schülern und Lehrern gepflegt.

 

Auf einer Fläche von 4 Hektar rund um das Schulgebäude wachsen mehr als 1400 Pflanzensorten, deren Herkunft von allen Seiten der Welt ist, vor allem aus dem mediterranen subtropischen Klima.

 

Den größten Teil nimmt der Park - Arboretum ein, welcher im landschaftlichen Stil der englischen Gärten gestaltet ist.

 

Der südliche Garten ist aufgrund seiner Größe und seines günstigen Mikroklimas der reichhaltigste Teil des schulischen Botanikgartens. Hier befinden sich Anhäufungen von bodenständigen und exotischen Bäumen, Büschen, Jahhundertbäume und Blumen wie z.B. der Kampferstamm, der Eukalyptus, die Avocado, die Akazie, das Rotholz, der Zeder des Libanon und des Himalaya, der Jasmin, die Drillingsblume.

 

Die Aufmerksamkeit der Besucher weckt auch die Menge an aromatischen und heilenden Pflanzen, sowie der Steingarten mit Adromischus (aus der Familie der Dichblattgewächse) und das Feld mit Pflanzen feuchter Umgebungen.

 

Im nördlichen Garten befindet sich der “kleine Park”, der im französischen Stil gebaut wurde - streng symmetrische Linien mit niedrigen Hecken aus gewöhnlichem Buchsbäumen und einer reichhaltigen Kollektion von Oleandern. Auf dieser Fläche wurde eine steinerne Bühne für kulturell-künstlerische Ereignisse erbaut.

 

Der verbindende Teil des Gartens ist das Olivenfeld mit seinen 170 Bäumen und 45 heimischen und fremden Olivensorten. Dies stellt die größte gesammelte Anpflanzung auf dem kroatischen Küstenstreifen dar.

Der biblische Garten des Stomorje - Heiligtum der Mutter des Stomorje

In Kaštel Novi auf den südlichen Abhängen des Kozjak wurde bereits im frühen Jahr 1189 die kleine Kirche hl. Marija von Špiljan, heute hl. Mutter des Stomorje gennant, errichtet. Auf diesem Platz, wo man die geistliche Anwesenheit und Natur spürt, wurde der biblische Garten begründet. Hier wachsen bereits seit Jahrzehnten Ebenen, Oliven, Feigen, Weinreben, alles Pflanzen die in der Bibel erwähnt werden. Durch die Fürsorge von Naturliebhabern wurden noch viele andere Bäume gepflanzt, wie der Baum des Judin, der Lorbeerbaum, die Akazie, Gewürz- und Duftpflanzen u.a..

 

Am Eingang am Flur befindet sich ein Denkmal - ein Stein, die Arbeit des Bildhauers Mark Gugic, auf welchem steht: “Zu Ehren dem zweiten Ankömmling, dem hl. Vater Ivan Paul dem II, gründeten wir den biblischen Garten über der Bucht in Stomorje. Die Plebejer von Kaštela, am 27. September 1998.” Gegenüber wurde der Olivenbaum des Papstes gepflanzt, welcher im gleichen Jahr von dem hl. Vater in Split gesegnet wurde.

 

Nördlich der kleinen Kirche wurde ein terrassenartiger Landstrich - Jidro - errichtet, unter dessen alten Olivenbäumen eine Reihe von steinernen Megalithen gesetzt wurde, zu Ehren den kroatischen Großen, welche in ihrem Schaffen von der Bibel inspiriert wurden - hl. Jeronim (Übersetzung der Bibel in Lateinische), Juraj Dalmatinac (Erbauer sakraler Objekte), Marko Marulić (Gedicht “Judita” und andere), Bartol Kašić (Übersetzung der Bibel ins Kroatische) und Ivan Meštrović (Bildhauer biblischer Motive).

 

Auf der kleinen Insel im Bach wünscht die Arche Noah, eine hölzerne Skultpur, (eine Arbeit des bekannten Künstlers Vasko Lipovac) jedem Gekommenen ein herzliches Willkommen.

 

Auf den heiligen Feldern gelangt man über steinerne Kreuzpfade, wo die Kreuzstationen mit duftenden Myrthesträuchern gestaltet sind, bis zum Kreuz des Lebens, welches eine Arbeit des Bildhauers Kažimir Hrast ist.

 

Vom Aussichtsturm, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf die Kaštelaner Felder und die Hinterländer hat, wurde ein kleiner Weingarten, als Denkmal für die Tagelöhner und für die Rebe gepflanzt. In ihm wurden neben anderen bodenständigen Arten der Weinrebe auch der Kaštelaner Crljenak, welcher weltweit aber vor allem in Kalifornien (USA) als Zinfandel bekannt ist, aber aus dem Kaštela stammt, gepflanzt.

 

Dank der Mühe der städtischen Direktion, welche die Stadtpärke saniert, und den Einwohnerverbänden des Kaštela, welche sich bemühen die Lebensbedürfnisse und die Umwelterhaltung zu vereinbaren, hat die Stadt Kaštela im Jahre 2003 den bronzenen Preis “Entente Florale” erhalten, der durch den europäischen Verband für Blumen und Umwelt (The European association for Flowers and landscaping) aus Brüssel in der Kategorie der Städte vergeben wurde.